Förderung

Die ausführlichen Förder- sowie Ausschlusskriterien finden Sie auf dieser Seite.

Sie können zudem mit dem Kurzcheck herausfinden, ob Ihr Projekt unsere wichtigsten Kriterien erfüllt.

Förderkriterien

Die folgenden Kriterien sind zwingende Voraussetzung für die Berücksichtigung eines Gesuchs:

  • Alle Projekte müssen im umfassenden Sinne nachhaltig sein, indem langfristige ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte gleichzeitig und ausgewogen berücksichtigt und gefördert werden: 
    • Langfristig ökologisch: Stoffkreisläufe sind geschlossen, Boden, Wasserqualität und -verfügbarkeit werden verbessert. Einheimische Biotope werden vermehrt und die Biodiversität gefördert.
    • Sozial gerecht: Die betroffene Bevölkerung ist involviert und arbeitet aktiv mit. Das Ziel ist Selbständigkeit, Selbstbestimmung und -verantwortung. Bürger- und Menschenrechte werden geachtet und Konflikte werden gewaltfrei gelöst.
    • Wirtschaftliche Eigenständigkeit: Die ökonomischen Bedingungen werden verbessert, indem neue oder zusätzliche, ökologisch nachhaltige Arbeitsplätze und Unternehmen geschaffen werden. Dazu gehört ein lokales Ausbildungsprogramm z.B. für «training of trainers», oder «vom Wilderer zum Wildhüter», sodass neue Zellen dieses Modells entstehen können. Die Bevölkerung wird wirtschaftlich unabhängig und hat Zugang zum Markt.
  • Nachhaltigkeit wird konkret und praktisch umgesetzt und wird messbar.
  • Das Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen eigenem Verhalten und Umwelt wird gefördert.
  • Das Projekt löst nicht nur die akuten Probleme, sondern geht auch deren Ursachen an und entwickelt vorbeugende Massnahmen.
  • Die lokale Situation wird verbessert.
  • Die Projektpartner sind uns bekannt und haben ausgewiesene Kompetenz.
  • Anhaltender Dialog wird in allen Bereichen bewusst gefördert, die Zusammenarbeit ist offen und fördert unkomplizierten persönlichen Kontakt, sodass ein Vertrauensverhältnis entsteht.
  • Die finanzielle Unterstützung muss breit abgestützt und längerfristig gesichert sein. Das heisst, dass mindestens die Hälfte des Projektbudgets von Dritten getragen wird.

Agro-ökologische Projekte müssen zusätzlich zu den oben aufgeführten Voraussetzungen die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Bodenfruchtbarkeit verbessern
  • Biodiversität fördern
  • Den Einsatz von Chemikalien reduzieren oder gänzlich abschaffen
  • Wasserverbrauch verringern sowie Wasserqualität verbessern
  • Klimaresilienz stärken
  • Treibhausgasemissionen reduzieren und CO2 binden

Projekte, welche neben den zwingenden Voraussetzungen auch die folgenden Kriterien möglichst umfassend erfüllen, werden bevorzugt:

  • Anderen Interessierten werden Umsetzungsbeispiele und Vorteile eines nachhaltigen Lebensstils aufgezeigt (Multiplikation).
  • Das Projekt sensibilisiert die Bevölkerung, sodass Systemveränderungen durch «Policies» oder Gesetze angestrebt werden können.  
  • Die Projektteilnehmer tragen im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit finanziellen, materiellen, infrastrukturellen oder anderen Mitteln bei.

Nicht unterstützt werden:

  • Projekte, die im Aufgabenbereich der öffentlichen Hand liegen
  • Stipendien
  • Tagungen, Workshops, Konferenzen, Events oder Reisespesen
  • Theater, Musicals und Kunst
  • Druckkosten für Publikationen
  • Zeitlich unbegrenzte Verpflichtungen
  • Infrastrukturprojekte
  • Reine Betriebskosten
  • Reine Forschungsprojekte
  • Lehrmittel
  • Rein kommerzielle Projekte

Kurzcheck

Diese Vorabklärung zeigt Ihnen, ob Ihr Projekt die wichtigsten Anforderungen der Stiftung erfüllt.